Kerzen selbstmachen

Kerzen sind, besonders jetzt in den dunkleren Jahreszeiten, immer eine gute Möglichkeit um für Gemütlichkeit zu sorgen.

Wer keine Kerzen mehr kaufen möchte, kann sich aus ein paar Wachsresten ganz einfach neue gießen.

Man braucht:

  • Kerzen- oder Wachsreste (manche Wachsmalstifte funktionieren auch, die sorgen dann auch für schön bunte Farben)
  • leere Konservendosen
  • ein Topf mit Wasser
  • Dochte mit Dochscheiben (erhält man beides im Bastelladen, oder benutzt welche von unbenutzten Kerzen)
  • Leere Marmeladengläser
  • evtl. eine Schüssel mit kaltem Wasser

So geht´s:

Die Wachsreste, in den Konservendosen, im Wasserbad schmelzen. Wer verschiedene Farben nehmen möchte, muss diese getrennt voneinander erwärmen.

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Während das Wachs langsam schmilzt kann man die Gläser vorbereiten. Damit der Docht schön mittig in der Kerze sitzt, empfiehlt es sich in mit einem Faden zu fixieren. Auch kann es helfen die Dochtscheibe ein bisschen mit flüssigem Wachs „festzukleben“.

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Wenn das Wachs flüssig ist, kann man es vorsichtig in das Glas gießen. Damit das Wachs schneller abkühlt, kann man das Glas anschließend in eine Schüssel mit kaltem Wasser stellen. Allerdings sollte man dann den Faden, zum Docht halten, nicht mit Tesafilm festkleben, sondern an ein Holzstäbchen binden. Das Klebeband löst sich im Wasser nämlich ab, und der Docht kann umknicken.

Sobald die Schicht getrocknet ist, kann die nächste drauf gegeben werden. Wer möchte kann diese in einer anderen Farbe gestalten.

Wenn die Kerze die gewünschte Höhe erreicht hat, kann man das Wachs aushärten lassen. Wen das Glas stört, könnte dieses natürlich zerschlagen, um es zu entfernen, ich finde es aber recht schön. Außerdem kann man das Glas so wiederverwenden. Man muss nur Acht geben, dass es, durch die Hitze der Kerzenflamme, nicht springt.

Kerzen im Glas sind besonders am Lagerfeuer von Vorteil, da sie zwar Licht spenden, aber auch ähnlich wie Taschenlampen, getragen werden können.

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Hier nochmal unser Ergebnis. Wir haben versucht einen Regenbogen zu erschaffen, leider ist uns das Orange ein bisschen misslungen. Aber schön sind sie trotzdem.

Viel Spaß beim Selbermachen 🙂

 

Throne of Glass – Kriegerin im Schatten – Blitzreview

Klappentext:

Celaena hat sich in einem unerbittlichen Wettkampf gegen ihre Konkurrenten durchgesetzt und ist nun Champion des Königs. Nach seinen Vorgaben soll sie unliebsame Gegner beseitigen, die dessen grausame Herrschaft beenden wollen. Doch statt sie aus dem Weg zu räumen, warnt Celaena seine Feinde und ermöglicht ihnen so die Flucht. Dieses Geheimnis verbirgt sie zunächst selbst vor Chaol, zu dem sie sich gegen ihren Willen immer mehr hingezogen fühlt. Wie sehr kann sie ihm vertrauen? Schließlich ist Chaol der Captain der königlichen Leibgarde. Soll sie auf ihr Herz oder ihren Verstand hören?

Handlung:

Celaena Sardothien hat den gefährlichen Wettkampf gewonnen und ist nun Champion des Königs. Doch ihr Leben bleibt gefährlich! Mit aller Macht arbeitet sie daran, die Pläne des finsteren Monarchen zu durchschauen und zu vereiteln. Sie erhält den Auftrag Archer Finn, einen langjährigen Bekannten Celaenas, zu töten. Dieser soll angeblich mit den Rebellen zusammenarbeiten.

Celaena findet sich in einer Zwickmühle wieder. Wer ist Freund und wer Feind? Auf wessen Seite steht sie und wem kann sie vertrauen?

Bewertung:

Ich bin ein Sarah J Maas Fan, wie er im Buche steht, dennoch muss ich bei diesem Band anmerken, dass es teilweise längere Durststrecken gab, bei denen die Spannung etwas nachgelassen hat. Nichts desto trotz, ein überragendes Buch, das nur zu empfehlen ist!

Throne of Glass - Kriegerin im Schatten
Bildquelle: http://r.search.yahoo.com/_ylt=rezension-throne-of-glass-kriegerin-im.html/RK=1/RS=i0-

Halsbonbons selbstmachen

Auch wenn das Wetter momentan extrem schön ist, rückt die Erkältungszeit näher. Halsbonbons sind normalerweise doppelt und dreifach eingepackt. Zum Glück gibt es eine Methode, wie man sie sich relativ leicht selbst machen kann.

Man braucht:

  • 150 ml Kräutertee (ich habe Salbei aus eigenem Garten genommen, ihr solltet nur darauf achten, dass die Kräuter wirklich gegen Halsschmerzen helfen. Gut eignen sich z.B. Salbei und Thymian)
  • 100 g Honig (wer es lieber vegan haben möchte kann auch Agavendicksaft o. ä. benutzen. Honig wirkt zusätzlich desinfizierend)
  • Eine Pfanne und ein bisschen Geduld

So geht´s:

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Den Kräutertee eine gute halbe Stunde ziehen lassen. Dann den Tee, ohne die Kräuter, in eine Pfanne gießen. Wer getrocknete Kräuter ohne Beutel verwendet hat, nimmt am Besten ein dünnes Geschirrtuch zum abseihen.

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Den Honig zusammen mit dem Tee vorsichtig erhitzen. Dabei immer wieder umrühren, damit sich der Zucker nicht am Pfannenrand absetzt.

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Bereits nach kurzer Kochdauer verfärbt sich das Ganze in Richtung Honiggelb, und immer mehr Bläschen entstehen.

Nach weiterem Erhitzen verdampft immer mehr der Flüssigkeit, die Masse wird zunehmend zäher und klebriger.

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Wenn die Masse eine trübe Färbung angenommen hat, kann man mit einer Löffelprobe (ähnlich wie beim Marmelade kochen) testen, ob die Masse schon hart genug ist. Bildet sich am Löffel schnell eine harte Schicht, ist die Bonbonmasse fertig.

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Nun kann man die Bonbons entweder in eine Form gießen, oder auf ein Backpapier tropfen. Dann das Ganze aushärten lassen und vor dem Verpacken mit Puderzucker einstäuben, damit in der Dose nichts verklebt. Wichtig ist, dass die Bonbons nach dem Aushärten schnell weg gepackt werden. Sonst werden sie, wegen der Luftfeuchtigkeit, klebrig.

Haarmaske aus Kokosöl

Ich kämpfe seit Jahren mit trockener Kopfhaut und trockene Spitzen. Letztere sind zusätzlich durchs Haare färben angegriffen und neigen dazu abzubrechen. Um meinen Haaren mal was Gutes zu tun, und den Juckreiz der Kopfhaut zu lindern, massierte ich das Öl vorsichtig in meine Haare ein, und achtete auch darauf meine Kopfhaut damit zu massieren.

Geplant war eigentlich das Ganze nur ein paar Stunden einwirken zulassen, und dann wieder auszuspülen. Das erwies sich allerdings in der Praxis als eher schwierig, da das Öl, auch nach dreimaligem Haare auswaschen, nicht aus meinen Haaren verschwand. Also blieb es über Nacht drin.

Am nächsten Morgen nahm ich dann ein ausgiebiges Bad und versuchte es erneut mit Haare waschen. Diesmal klappte es fast vollständig, nur vereinzelte Strähnen sind noch ölig.

Fazit: Das Kokosöl hat sowohl meinen Haaren als auch meiner Kopfhaut sehr gut getan. Meine Haare sind wunderbar weich und gut kämmbar, und meine Kopfhaut juckt deutlich weniger.

Leider ließ es sich bei den ersten Anläufen nicht auswaschen, und ist immer noch nicht ganz verschwunden. Auch meiner Henna Haarfarbe hat das Ganze nicht sonderlich gut getan, meine Haare sind deutlich heller und ähneln wieder sehr stark meiner Naturhaarfarbe.

Für die Zukunft werde ich für solche Haarmasken wohl Olivenöl nehmen, da ich auf regionalere Produkte umschwenken möchte. Allerdings wird sich das Auftragen mit einem flüssigem Öl wohl schwieriger gestalten.

Qualityland – Neuzugang im Bücherregal

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Das neue Buch von Marc Uwe Kling ist da, und dank einem Freund von mir konnte es auch schon in mein Bücherregal einziehen.

Mit Qualityland, oder heisst das QUALITYLAND?, besticht Marc Uwe Kling auf jeden Fall durch den typischen Charme und leichte Ironie, die man schon in den Känguruchroniken zu lesen bekam. Der Spielort ist nicht länger die WG des anarchistischen Kleinkünstlers Marc Uwe und des kommunistischen Kängurus. Im neuen Buch gibt es eine neue, durch digitalisierte, Welt, die in einer nicht allzufernen Zukunft spielt.

Auch die Erzählperspektive hat sich grundlegend gewandelt, statt der Sicht eines ich-Erzählers werden nun drei Handlungsstränge aus der auktorialen Erzählperspektive geschildert. Der Erzähler weiss nicht nur mehr als die Hauptpersonen, er kommentiert das Ganze von Zeit zu Zeit und bleibt immer in der dritten Person.

Gleichgeblieben sind die Kritik an einem System, dessen Grundsteine schon heute gelegt werden, dem zunehmenden Hass gegen Ausländer und einer Gesellschaft, die zwar viel für die Reichen, aber nur wenig für die Armen tut.

In Qualtityland, wo jeder übrigens mit Nachnamen den Beruf des Elternteils beschreibt, lernt man die Welt des Systemopfers Peter Arbeitsloser, des reichen, aber eher minderbemittelten, Martyn Vorstand und des Androiden und Präsidentschaftskandidaten John of Us kennen.

Das Leben in einem Staat, in dem Maschinen wissen was du online bestellen willst, Autos von alleine zu dir nach Hause fahren, und dein persönlicher Assistent sogar die Wahlentscheidung übernehmen kann. Für die einen das perfekte Leben, für anderen eine gruselige Vorstellung. Oder wie man in Qualitiyland sagen würde: Das perfekteste Leben und die gruseligste Vorstellung.

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, und ich werde mir auf jeden Fall auch noch das Hörbuch davon besorgen. Für alle Fans der Känguru – Chroniken ist das Buch auf jeden Fall lesenswert, des Känguru hat sogar den ein oder anderen Cameo-Auftritt. Aber lasst euch überraschen, und lest mal rein.

Etwas verwirrend war zunächst die ungewöhnliche Form des Buches. Das Buch bildet nämlich an drei Seiten ein perfektes Rechteck. Der, normalerweise leicht überstehnde, Einband fehlt hier. Das Buch ist also kein Hardcover im eigentlichem Sinne sondern eher ein Taschenbuch mit Pappeinband. Ein zunächst ungewohnter Anblick, der aber sehr gut zum Inhalt des Buches passt.

Wasser muss nicht aus der Flasche kommen.

Laut Spiegel online trinkt jeder Deutsche 144 Liter Mineralwasser. Fast die Hälfte davon wird in Plastikeinwegflaschen geliefert. Der Konsum von Mineralwasser geht sogar soweit, dass 1,1 Milliarden Liter Wasser jährlich nach Deutschland importiert werden.

Wenn man davon ausgeht, dass jeder Liter Wasser aus einer Flasche so ca 30 cent kostet kann man einiges sparen, wenn man auf Leitungswasser vor Ort umsteigt. In den meisten Fällen ist Flaschenwasser sowieso nur Leitungswasser in eine Flasche gefüllt. Optional gibt es Kohlensäure für den Prickel-Effekt dazu, aber dafür gibt es heutzutage ja auch Küchenmaschinen, die das übernehmen.

Statt sich also mit Sixpacks und Wasserkästen abzuschleppen, einfach mal den Wasserhahn aufdrehen. Neben Geld spart man natürlich die Ressourcen für die Verpackung und auch den Tranport vom Abfüllort, zum Getränkemarkt und weiter zu euch.

Interessanterweise wird Leitungswasser sogar stärker kontrolliert als „Trinkwasser“ in Flaschen. Wenn man nicht gerade an Bleirohre gerät, tut man seinem Körper also zusätzlich etwas Gutes.

Zum Mitnehmen für unterwegs muss es auch nicht immer Plastik sein. Viele Hersteller produzieren Trinkflaschen aus Edelstahl, die sind zusätzlich sehr robust. Oder man nimmt eine leere Glasflasche. Hier bei muss man allerdings etwas vorsichtig sein bei heißen Getränken, und natürlich wegen der Bruchgefahr.

Wer bei Besuch das ganze ein bisschen dekorativer gestalten möchte kann das Wasser einfach in eine schöne Glaskaraffe füllen. Egal ob mit oder ohne Sprudel macht das optisch was her.

Bei hartem Wasser kann man sich eine Kanne mit integrierten Wasserfilter besorgen, um den Kalk loszuwerden.

Leitungswasser ist nicht nur deutlich billiger, sondern auch praktischer als Wasser aus Flaschen. Wer mehr über das Thema erfahren möchte kommt hier zum vollständigen Spiegel Artikel oder dieses Video schauen.

Gutes Tun ohne Geld auszugeben

Wer sich für die Umwelt oder Soziales einsetzen möchte stößt oft auf Spendenaufrufe. Wenn man aber kein Geld ausgeben kann oder will gibt es dennoch ein paar Möglichkeiten sich einzubringen.

*keine dieser Organisationen oder Website bezahlt mich für Werbung, ich stelle nur vor mit was ich bis jetzt gute Erfahrungen gemacht habe *

1. Mach deinen Blog CO2 neutral

Wer selbst einen Blog führt kann an dieser Aktion teilnehmen. Hier wird für deinen Blog ein Baum gepflanzt, der ihn für die nächsten 50 Jahre CO2 neutral macht. Da so ein Baum pro ca 5 kg CO2 aufnimmt, ein durchschnittlicher Blog aber nur 3,6 kg CO2 im Jahr verbraucht, bleibt sogar ein bisschen was übrig. Also schaut auf der Website vorbei und helft mit.

2. Suchen mit Benefind

Diese Suchmaschine spendet für jede 2. Suchanfrage einen Cent an eine Organisation deiner Wahl. Wenn man bedenkt wie oft man heute Dinge im Internet nachschlägt, ist das eine  einfache Möglichkeit ohne Geld zu spenden. Wem ein Cent jetzt wenig erscheint muss nur bedenken, dass sich das über die Zeit summiert, je mehr Menschen und dadurch auch mehr Suchanfragen zusammenkommen, desto mehr lohnt es sich.

3. Start with a friend

Diese Organisation beschäftigt sich mit Flüchtlingshilfe. Wer nicht viel Geld, aber ein bisschen Zeit übrig hat, kann hier einem Geflüchteten helfen sich im neuen Land einzuleben. Schon zwei oder drei Stunden die Woche können den Übergang für einen Menschen deutlich einfacher machen, und neben bei bietet es für einen selbst nicht nur die Chance seinen Horizont zu erweitern, sondern auch eine neue Freundschaft zu schmieden.

4. Helfe ehrenamtlich

Das mag sehr simpel klingen, aber oft kann man mit einer kleinen ehrenamtlichen Helferaktion jemanden sehr helfen. Sportliche Großveranstaltungen wie ein Ironman z. B. suchen immer fleißige Helfer. Sonst kann man sich mal in der Nachbarschaft umhören, ein FSJ/FÖJ oder einen BuFdi leisten o. ä. Schon mal über wwoofen nachgedacht? Dabei unterstützt man Demeter und Biohöfe bei der Feldarbeit oder der Hofarbeit. Im Gegenzug gibt es nützliche Erfahrungen und Erzeugnisse des Bauernhofes.

Eine eher ungewöhnliche Art zu helfen wäre beispielsweise das Vorlesen von Märchen im Altersheim. Ich habe das lange Zeit selbst gemacht und betrachte es immer noch als schönes Erlebnis für mich und meine Zuhörerinnen.

5. Spenden

Es gibt mehr Möglichkeiten als nur Geld zu spenden. So kann man seine Kleidung an Flüchtlingsheime spenden oder in den Altkleidercontainer geben. Der Kindergarten um die Ecke freut sich bestimmt über die Buntstifte, die bei dir eh nur rumstauben, oder über altes Spielzeug. Bücher können an Büchereien oder offene Bücherschränke gehen und wer sich zusätzlich etwas dazu verdienen möchte kann Blut spenden gehen. Ebenfalls kostenlos ist ein Organspendeausweis, für alle die nach ihrem Tod einem anderen Menschen noch ein neues Leben schenken möchten.

6. Lass dich beschenken

Für alle, die der Meinung sind nichts Materielles mehr zu benötigen, gibt es eine weitere Möglichkeit zu helfen, ohne selbst in die Tasche greifen zu müssen. Statt Socken könnte man sich eine Spende schenken lassen. Auf die Art und Weise kann man doch noch spenden, und so eine Organisation oder Einrichtung unterstützen.

Ansonsten kann man sich hier zum Beispiel Regenwald schenken lassen, um etwas Gutes zu tun. Besonders kurz vor Weihnachten häufen sich die Angebote für metaphorische Geschenke. Haltet mal die Augen offen, wenn sowas für euch infrage kommt.

7. Nimm an Aktionen teil

In Frankfurt findet jährlich der Lauf für mehr Zeit statt bei dem man als Spendenläufer Geld sammelt. Ähnliche Spendenaktion finden das ganze Jahr über statt, informiert euch doch mal, was für Aktionen es bei euch in der Umgebung gibt.

8. Kaufe bewusst ein

Ok, zugegeben, das funktioniert nicht ganz ohne Geld. Aber da Einkaufen quasi unausweichbar ist, habe ich es trotzdem mit in die Liste aufgenommen. Wer beim Einkaufen auf Umweltsiegel und Fairtrade achtet, verbindet das notwendige mit dem guten und kann durch ein paar einfache Entscheidungen helfen. Beispielsweise kann man auf Äpfel aus der Region zurück greifen und zum Markt gehen anstatt in den Supermarkt. Auch wer große Ketten und Onlineshops meidet, und stattdessen lieber in kleine Läden geht, hilft ohne große Aufwand mit.

9. Gib deine alten Handys ab.

Die meisten von uns haben noch alte und kaputte Smartphones zu Hause rumliegen. Mit ein bisschen Rechercheaufwand findet man aber schnell Sammelstellen für alte Handy, wo man diese abgeben kann. Diese enthalten nämlich nicht seltene Erden und andere wertvolle Stoffe, die man prima wiederverwenden kann. Der Erlös einer solchen Sammelaktion kommt nicht selten einer Hilfsorganisation zu gute, man schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe.

10. Pflanz einen Baum

Das mag zunächst ein wenig seltsam klingen, aber es macht auf Dauer viel aus. Auch alle Gartenlose da draußen können sich aus einem Avokadosamen auf der Fensterbank eine hübsche kleine Pflanze ziehen. Und wer keinen grünen Daumen hat findet bestimmt eine Organisation, die das pflanzen stattdessen übernimmt. Alle Berliner können mal bei mundraub.org vorbeischauen, da kann man einen Obstbaum für sein Kind pflanzen.

Fallen euch noch weitere Wege ein ohne Geld etwas Gutes zu tun?

5 Tipps um Müll in der Schule zu vermeiden

Als Schülerin weiss ich nur zu gut, dass es oft schwierig ist Müll im Schulalltag zu vermeiden. Trotzdem gibt es ein paar nützliche Tipps, die einem helfen können.

1. Auf Rückseiten schreiben

Nicht nur die Rückseiten der normalen Blätter können sinnvoll genutzt werden. (obwohl man hier natürlich auch auf beide Seiten schreiben sollte (: )Oft bekommt man von Lehrern Unmengen an Arbeitsblättern ausgeteilt. In den meisten Fällen werden diese nur einseitig bedruckt; die andere Seite eignet sich perfekt für Tafelabschriebe und Notizen.

2. Füller statt Wegwerfkulli

Ich muss gestehen, ich liiiebe Kugelschreiber! Dennoch ist es nicht sonderlich ökologisch einen Werbekugelschreiber zu benutzen, dann wegzuschmeißen und sich den nächsten zu holen.

Eine einfache – und äußerst stilvolle – Alternative, ist ein Füller mit nachfüllbarer Tintenpatrone. Wenn diese leer ist, einfach wieder auffüllen! Die Tinte kann man mit ein bisschen Know-how sogar selbst herstellen. Ideal also um Müll zu vermeiden.

Wenn man sich einen solchen Füller zulegt ist es allerdings wichtig auf die Qualität zu achten, und nach Modellen ohne Plastik zu suchen. Das kann schon mal etwas teurer werden, aber die Investition lohnt sich, und auf Dauer spart man Geld und Ressourcen.

3. Bücher in Zeitung einbinden

Oft wird am Anfang des Schuljahres erwartet, dass man die neuen Bücher selbst einbindet. Dazu werden üblicherweise Plastikeinbände verwendet. Wer Plastik vermeiden will kann seine Bücher aber auch einfach in Zeitungspapier einschlagen. Funktioniert genauso gut wie Plastik und ist später recyclebar.

Der Papiereinband kann außerdem von Außen verziert werden, um die einzelnen Fächer voneinander zu unterscheiden.

4. Bye, bye Plastikschnellhefter

Sie sind bunt, sie sind aus Plastik und nach 2 Jahren meisten auch schon kaputt. Auf die Art und Weise häuft sich nicht nur unnötiger Müll an, man muss auch ständig aufpassen, dass die Blätter im Ordner nicht zerknicken.

Als Lösung bieten sich einerseits große Aktenordner an, die man auch nach der Schule gut weiterverwenden kann. Um die einzelnen Fächer voneinander zu trennen, gibt es Papiertrenner zu kaufen, oder man wird selbst kreativ. Sollte der Ordner zu schwer oder zu voll werden empfiehlt es sich zu Hause einen zweiten zu haben, in den man die Fächer heftet, die man an dem Tag nicht benötigt.

Andererseits könnte man auf Papierschnellhefter umsteigen. In vielen Schreibwarengeschäften gibt es sie schon zu kaufen. Ebenso wie ihre Kollegen aus Plastik gibt es sie in vielen verschiedenen Farben, aber mit dem Vorteil, dass sie die Blätter von beiden Seiten schützen (so knicken die seltener), sie sind auch oft aus 100 % Altpapier.

5. Textmarker…

Ach ja, die kleinen bunten Helfer eines Schülers. Ich persönlich liebe es Texte bunt zu markieren, um sie zu strukturieren. Allerdings haben die kleinen Neonfarbstift den Nachteil, dass sie ziemlich schnell leer sind. Zwar soll es auch Modelle zum wiederbefüllen geben, ich habe aber noch keins selbst ausprobiert. Eine Zeitlang bin ich dann auf Buntstifte umgestiegen, deren Holz war zumindest Bio-zertifiziert und sie sind nicht in Plastik verpackt. Aber Buntstifte sind auch nicht gerade das gelbe vom Ei, genauere Infos findet ihr hier.

Habt ihr Ideen was man als Ersatz nehmen könnte, oder weitere Ideen zum Mülleinsparen in der Schule?

 

Warum ich mir selbst Kleider nähe

Ausbeuterei in Drittweltländern ist ein Thema über das heutzutage jeder bescheitweis, aber kaum jemand etwas dagegen tut. Der Schreck nach Fernsehbeiträgen und Dokumentationen ist stets groß, unternommen wird jedoch nichts.

Als ich vor Jahren gemeinsam mit meiner Großtante mein erstes eigenes Kleid nähte, war ich mächtig stolz auf mich. Damals stellte ich fest, das es, mit ein paar Grundlagen, gar nicht mal so schwer ist sich selbst Klamotten zu nähen. Ein paar Bücher und Schnittmuster später beschloss ich dem Kleider kaufen zu entsagen und nur noch meine selbstgemachte Kleidung zutragen.

Ganz so einfach und utopisch war es dann doch nicht. Allein schon wegen der hohen Stoffpreise nahm ich von dem Unterfangen schnell Abstand. Dennoch kaufe ich meine Kleidung, wenn ich denn welche kaufe, secondhand oder greife eben doch zur Nähmaschine.

Wenn man soviel Zeit und Geld in ein Kleidungsstück investiert hat, geht man automatisch sorfältiger damit um, und beginnt dessen Wert erst richtig zu erkennen. Dennoch wurde umso deutlicher, dass da etwas nicht stimmen kann. Eins meiner selbstgenähten Kleider kostet im Materialwert, ohne Arbeitszeit ca 60 €. Das gleiche Kleid bekäme ich bei H&M und Co. für ca 20 €.

Diese Bilanz hat mich entgültig überzeugt, selbst Hand an die Maschine zu legen, und nur noch Bio zertifizierte Stoffe zu vernähen. Mal ganz davon abgesehen, das sich Kleidung aus Baumwolle besser anfühlt, als die Kunststoffkleider der Modeketten. Und das gute Gewissen gibt es gratis dazu.

Throne of Glass – Die Erwählte – Blitzreview

Handlung: Die Assassinin Celaena Sardothien traut ihren Augen kaum, als sie eines Tages aus den Salzminen von Endovier befreit wird, und das von niemand anderem als dem Kronprinzen von Ardalan.

Im Wettkampf soll sie gegen 23 Söldner, Mörder und Diebe antreten, um den gefährlichsten Assassinen des Reiches zubestimmen. Gewinnt sie, wird sie derCampion des Königs und verdient sich ihre Freiheit. Verliert sie, kehrt sie zurück in die Salzminen, um dort zu sterben.

Doch der Wettkampf und dessen Herrausforderungen sind bald nicht mehr Celaenas einziges Problem. Der König von Ardalan ist nicht das einzig dunkle Wesen, das Schrecken im Schloss verbreitet, und es ist darauf ausgelegt zu töten. Schon bald geht es bei dem Wettkampf nicht mehr nur um Celaenas Freiheit, sondern auch um die der restlichen Welt.

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Bildquelle: https://tse2.mm.bing.net/th?id=OIP.bDGDzxFVTpvahb4E6gfl7gDVEs&pid=15.1&P=0&w=300&h=300

Bewertung: Ich habe den ersten Band der „Throne of Glass“ Serie förmlich verschlungen. Selten habe ich so ein gutes Buch gelesen. Der Schreibstil und die Charaktere sind wunderbar, Sarah J. Maas schafft es, ihren Charaktere eine ordentliche Portion Menschlichkeit und Dreidimensionalität mit auf den Weg zu geben.

Allen Fantasy-Liebhabern kann ich dieses Buch nur empfehlen!


Ein Blitzreview ist die Kurzfassung einer Rezension. Sie beschränkt sich auf die wesentlichen Punkte ohne ins Detail zu gehen. So wird eine subjektive Meinung einfach und schnell vermittelt.